Sechs Siegener Schwimmerinnen bei Ezerjó-Cup in Partnerstadt Mór

Sechs Siegener Schwimmerinnen bei Ezerjó-Cup in Partnerstadt Mór

Am Wochenende des 12.-13. Oktober nahm eine Jugend-Mannschaft des Schwimmverein Neptun Siegerland den weiten Weg nach Mór in Ungarn auf sich, um am Ezerjó-Cup 2019 teilzunehmen. Sechs Mädchen im Alter von zehn bis 13 Jahren sowie zwei Betreuer fuhren in die Partnerstadt Freudenbergs und stärkten die seit Jahren bestehende Partnerschaft zwischen den beiden Schwimmvereinen.

Die Reise hatte allerdings mehr zu bieten, als „nur“ einen symbolischen Charakter. Für die mitgereisten Schwimmerinnen war es die erste Möglichkeit in der neuen Saison auf einem Wettkampf zu starten. Viele von ihnen haben die lange Reise sehr gut verkraftet und diese Möglichkeit hervorragend genutzt.

Besonders erfolgreich war Jule Roth, die im Jahrgang 2007 über 100m Freistil in 1:07,62 den ersten Platz belegte. Mit dieser starken Zeit knüpfte sie gleich an die erfolgreiche letzte Saison an und verbesserte ihre bisherige Kurzbahn-Bestzeit deutlich.

Die gleichaltrige Franziska Kollmann scheiterte über 100m Brust in 1:35,29 mit Platz vier nur knapp an einer Podestplatzierung. Die Schülerin blieb außerdem über 100m Freistil in 1:15,36 nur 7/100 Sekunden über ihrem persönlichen Rekord.

Eine sehr gute neue Bestzeit konnte die zehnjährige Maja Jagielski über 100m Brust in 1:36,97 erreichen und schwamm damit auf einen guten sechsten Platz.

Allgemein sind die Platzierungen hoch einzuordnen, da die Siegener Athletinnen in der Schwimmernation Ungarn mit vielen starken Talenten konkurrierten.

Auch Josephine Butz und Neda Aghapour (jeweils Jahrgang 2006) sowie Jette Butz (2009) konnten trotz anstrengender Anreise gute Leistungen zeigen.

Wie schon in den vergangenen Jahren haben sich wieder Gastfamilien bereiterklärt, die Siegener Mannschaft aufzunehmen und für das Wochenende zu versorgen. So kommt es zu gutem Kontakt zu den gleichaltrigen Schwimmerinnen und Schwimmern aus der ca 1000km entfernten Partnerstadt. Teils besteht der Kontakt bereits aus den vergangenen Jahren. Gerade weil die Kommunikation zwischen den jungen Athleten teils schwer ist, fällt auf, dass der Sport an dieser Stelle eine Verbindung herstellen kann.

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